Oberbürgermeisterwahl Kandidat:innen

Wie ihr bestimmt schon an den Plakaten gesehen habt, können junge Menschen ab 16 Jahren am 27. März 2022 den neuen Oberbürgermeister oder die neue Oberbürgermeisterin von Stendal wählen. Wir haben vier der sechs zur Wahl stehenden Kandidat:innen eingeladen und ihnen Wünsche,Ideen und Forderungen gegeben die wir als Jugendredaktion Stendal gemeinsam mit dem Jugendforum und anderen Stendaler Jugendlichen gesammelt haben. Zu uns kamen: Bastian Sieler der Parteilos zur Wahl antritt (mit Unterstützung der SPD), Rico Goroncy von der Linken, Thomas Wiese von der CDU und Kerstin Westphal ebenfalls Parteilos. 


Unsere erste Frage an die Kandidat:innen war, warum sie überhaupt Oberbürgermeister:in werden wollen. 

Herr Sieler hatte eine klare Antwort: Er möchte mehr mitwirken, mehr für Kinder tun und generell mehr für seine Heimatstadt.

Herr Goroncy hat in seinen 32 Monaten als Stadtrat gemerkt, dass viel Vertrauen weg ist und will das wieder richtig machen. Er will auch seine Erfahrung und Leidenschaft für die Stadt teilen. 

 Herr Weise möchte die Menschen in die nächsten Jahre führen. 

Auch Frau Westphal will will etwas für ihre Heimatstadt tun, und zwar will sie sie in die richtige Richtung führen. Außerdem will sie sich und ihre Personalität in die Stadt einbringen. 


Danach sollten sich die Kandidaten:innen zum Schulsystem äußern, also was sie daran ändern wollen. Dabei haben alle vier betont dass nur die Gebäude der Grundschulen der Stadt gehören. 

Dennoch will Herr Sieler mit dem Landkreis zusammen Einfluss auf die Grundschulen nehmen. Er sagte auch dass Bildung eine Grundvoraussetzung sei und deshalb sehr wichtig. Wichtig ist ihm auch die Digitalisierung, es soll in jedem Klassenraum WLAN geben, Digitale Tafeln und die Schüler sollen auch mit Elektronischengeräten ausgestattet werden. Dabei soll es für alle eine gleiche Voraussetzung geben. Diese Digitale Ausstattung soll durch den Staat bzw. das Bundesland bereit gestellt werden.

Herr Goroncy will die Missstände an den Grundschulen wieder gut machen. Die Digitalisierte sei schon da und solle in Zukunft noch besser gemacht werden.Auch Tablets sind schon da, doch die Anschaffung ist zu teuer.

Herr Weise will für genügend Schulplätze an den Grundschulen sorgen. 

Frau Westphal erklärte dass die Ausstattung durch die Stadt finanziert werde. 


Einer weitere Forderung war, wie die Kinder und Jugendarmut in Stendal bekämpft werden soll. 

Herr Sieler möchte eine bessere Bildung für alle, damit die Kinder nicht arm werden, denn wenn die Eltern arm seien, würden die Kinder auch so werden. Er sagte auch, dass Angebote wie Jugendclubs (oder Ehrenamt)sehr wichtig seien und diese deshalb von der Stadt gefördert werden müssen. 

Auch Herr Goroncy ist Froh über Fereine. Er sagte dass es niemandem an Schulessen Mangel soll,weshalb es auch kostenlos angeboten werden muss.

Herr Weise sagte, ähnlich wie Herr Sieler, dass die Eltern gute Jobs (gut bezahlte Jobs) kriegen müssen und man deshalb mehr Betriebe brauche. Auch will er die Jugendclubs unterstützen. Natürlich ist die Schulbildung auch sehr wichtig.

Frau Westphal sprach sich klar gegen Kinder und Jugendarmut aus und Bildung deshalb kostenlos angeboten werden soll, auch für die ohne eine Bildungschance. Als Idee nannte sie neue Konzepte wie soziales lernen.

 
Eine Forderung die uns sehr am Herzen lag war, wie die Kandidat:innen mit Kinder und Jugendinteresse in der Stadt Stendal umgehen wollen. 

Herr Sieler möchte Kindern eine Stimme geben und diese auch ernst nehmen und zum größten Teil umsetzten. Was er auch für uns vorhat, ist ein Budget anlegen welches sinnvoll eingesetzt werden soll. 

Herr Goroncy findet es auch wichtig Kinder eine Stimme zu geben. Er meinte dass Kinder und Jugendarbeit wichtig sei. 

Auch Frau Westphal drückte sich ähnlich wie die anderen aus. Kinder und Jugendliche sollten nicht ausgegrenzt werden, dennoch sind natürlich nicht alle Ideen machbar. Auch zuhören sei wichtig. 

Zum Thema Jugendplätze schaffen äußerte sich Herr Weise wie folgt: 

Er betonte dass es schwierig sei diese zu schaffen da sich die Jugend eh ihre Plätze woanders sucht. Ein weiteres Problem ist auch die laut Stärke, Jugendliche sollen aber trotzdem nicht weggeschickt werden. 


Zum Schluss wollten wollten wir von den Kandidat:innen wissen was sie in Zukunft 

an oder in unserer Stadt ändern wollen.

Herr Sieler möchte mehr Bürgernähe schaffen und dies mithilfe einer Bürger App, auf der auch noch einige andere Funktionen vorhanden sein sollen. Er möchte auch eine Grillstädte für Bürger schaffen.

Herr Goroncy möchte mehr Bauland schaffen, alle Ortsteile wahrnehmen, eine bessere Kommunikation zwischen Bürgermeister und Bürgern, mehr Arbeitsplätze schaffen und es soll wieder Ortsbürgermeister geben.

Herr Weise möchte starken Kontakt zwischen Fereinen, dem Stadtrat, Firmen etc. halten. Natürlich ist auch die Bürgernähe sehr wichtig. 

Frau Westphal möchte dass die Kindergärten in keiner feien Trägerschaft mehr sind. Außerdem soll der Haushalt der Stadt angezeigt werden. 

Dies waren nur einige der Forderungen die wir den Kandidaten gestellt haben. 

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